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InViFoSens – In-Vivo Bestimmung von Gewebeeigenschaften und physikalischen Kräften im menschlichen Körper

Im Rahmen des Projekts InViFoSens soll ein chirurgisches Messinstrument entwickelt werden, mit dem sich mechanische und haptische Eigenschaften (Steifigkeit, Dehnbarkeit, mechanische Impedanz) des menschlichen Gewebes in der Chirurgie messen lassen. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des ISTT mit dem Institut für Elektromechanische Konstruktionen (EMK) an der Technischen Universität Darmstadt.

Hintergrund

In der chirurgischen Ausbildung werden zunehmend Simulationsmodelle eingesetzt. An diesen lassen sich chirurgische Eingriffe und Risikosituationen standardisiert und ohne Patientenrisiko trainieren. Eine Voraussetzung für realistische Simulatoren ist die exakte Kenntnis der intraoperativen Situation, einschließlich der Gewebssteifigkeiten und -impedanzen sowie der wirkenden Kräfte und Momente bei Operationen. Nur so lässt sich die komplexe Anatomie des Menschen authentisch aus Kunstgewebe nachbilden. Die Erfassung solcher objektiven Daten am Patienten ist derzeit allerdings nicht möglich. Um dies zu erreichen und in der Folge nachbilden zu können, wird biokompatible und sterilisierbare Sensorik benötigt, die im Rahmen des beantragten Vorhabens entwickelt werden soll.

Vorgehen

Im Rahmen des Projekts soll ein funktionsfähiger Prototyp zur minimalinvasiven intrakorporalen in-vivo Messung von Gewebeinteraktionskräften entstehen. Die Entwicklung der Elektronik und Software erfolgt hierbei hauptsächlich durch das ISTT, die der Mechanik und Sensorik durch das EMK.

Laufzeit: 1. Januar 2015 – 31. Dezember 2016
Projektleitung: Prof. Dr. Werner Korb (ISTT), Dr. Peter P. Pott (Institut EMK)
Mitarbeiter am ISTT: Tobias Pilic

Letzte Änderung: 21.2.2017
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