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ForMaT-Gruppe 2 – Sensorik (Sensory-Lab)

Die Bewertung des Trainingserfolgs sowie der Qualität des Medizingerätes stellt vielfältige Aufgaben an das Trainingsszenario. Ziel ist die Modellierung und Bewertung sowohl des Schadens als auch des Nutzens, den der Trainee durch die chirurgischen Instrumentarien am Patientenmodell ausübt. Einerseits sind dabei Fehler bzw. Verletzungen des „Simulations-Patienten“ durch die Instrumentarien während der Operation zu detektieren, andererseits soll der Operationserfolg für den Auszubildenden bewertet werden.

Gruppenmitglieder:

  • Gerold Bausch (Gruppenleiter)
  • Ben Andrack
  • Michael Rullmann
  • Matthias Müller
  • Marc Hirschfeld
  • Thomas Boy

Projekte

Entwicklung eines Fluoroskopiesimulators

Zielstellung: Zunehmend werden heute intraoperative Röntgenaufnahmen zur Kontrolle des chirurgischen Vorgehens benutzt. Es ist wichtig auch den Umgang mit diesen Gerätetechnologien und Aufnahmen frühzeitig zu trainieren. Da während eines Trainings jedoch möglichst echte Strahlung vermieden werden soll, werden in unserem Projekt Simulationen entwickelt, die verschiedene Szenarien insbesondere bei der Bandscheiben-Operation darstellen sollen.

Mitarbeiter: Michael Rullmann

Kooperationspartner: Neuroradiologie, Universitätsklinikum Leipzig (Prof. Hoffmann)

 

Echtzeit-Tracking von chirurgischen Instrumenten

Zielstellung: Um die Korrektheit vonDiskektomie-Operationen im Training besser beurteilen zu können, sollen die Positionen der chirurgischen Instrumentarien in Echtzeit vermessen werden. Der Virtual Mentor (als software-basierte Steuereinheit) und die medizinischen und psychologischen Instruktoren können diese Information zur Auswertung des Trainingsnutzen.

Mitarbeiter: Michael Rullmann

 

Entwicklung eines Blutstillsimulators

Entwicklung eines Blutstillsimulators

Zielstellung: Der Umgang mit intraoperativen Blutungen stellt eine Kernfähigkeit von Chirurgen dar. Blutungen erzeugen meist eine erhebliche Sichtbehinderung und zwingen den Chirurgen zur Unterbrechung des geplanten operativen Vorgehens. Ziel dieses Teilprojektes ist daher die Nachahmung realistischer Einblutungen in den Situs.

Mitarbeiter: Matthias Müller, Ben Andrack, Jochen Handwerk, Andreas Seifert, Martin Bringezu

 

Simulator zum Training von Venenpunktionen

Simulator zum Training von Venenpunktionen

Zielstellung: Das Punktieren von Venen bildet in der Ausbildung von Veterinärmedizinern die Grundlage zur Entnahme von Blutproben, zur Applikation von Medikamenten oder zur Legung von Kathetern. Mit Hilfe des Trainingssystems können diese Fertigkeiten beliebig oft trainiert werden. Interne Sensorik ermöglicht ein Feedback zur Qualität der durchgeführten Punktion und gibt Hinweise auf mögliche Fehler oder verursachte Verletzungen.

Mitarbeiter: Antje Schlenker, Jochen Handwerk, Gerold Bausch

Kooperationspartner: Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig (Dr. Uta Delling)

 

Trainingssystem Mastoidektomie mit Nervmonitor

Trainingssystem Mastoidektomie mit Nervmonitor

Zielstellung: Das Projekt beschäftigt sich mit dem Training des sogenannten Neuromonitorings. Damit ist es möglich, gefährdete Nerven während einer Operation zu stimulieren und zu detektieren. Da der Einsatz dieser Technik in der Praxis viel Erfahrung erfordert und zudem äußerst sensitiv reagiert, soll in diesem Projekt ein Trainingsmodell entwickelt werden, das dem auszubildenden Chirurgen bestmöglich beim Erlernen des Systems hilft. Hierzu ist das System in eine Anatomie integriert, die die Durchführung einer Operation mit Neuromonitoring ermöglicht.

Mitarbeiter: Peter Haupt

Kooperationspartner: Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Universitätsklinikum Leipzig), International Reference and Development Centre for Surgical Technology (IRDC) Leipzig

 

Letzte Änderung: 1.12.2014
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